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Auf der Suche nach San Francisco Tipps? Ein Einheimischer verrät dir einige!

Viele Leute sind auf der Suche nach San Francisco Tipps und Restaurant Empfehlungen, die wirklich einzigartig sind. Es ist nicht wirklich schwer San Francisco Tipps zu bekommen – das Schwierige ist es, richtig gute Empfehlungen zu bekommen. Mit so vielen San Francisco Reisetipps da draußen, kann es schwer sein die guten von den generischen zu unterscheiden. Aus diesem Grund haben wir einen Einheimischen um Rat gefragt.

Wenn es um San Francisco geht, sind wir beide keine Experten. Wir waren zwar beide zu verschiedenen Zeiten in unserem Leben (lange bevor wir uns auf Instagram trafen) in San Francisco, aber es ist so lange her, dass wir uns an manche Dinge nicht mehr erinnern können und nur einige der typischen Sehenswürdigkeiten empfehlen könnten.

Also haben wir unseren guten Freund Greg gebeten, ein paar Insider-Reisetipps für San Francisco mit uns zu teilen. Eric traf Greg vor einigen Jahren in Prag während seiner Reisen! Als Einheimischer kennt sich Greg gut mit San Francisco aus und kann dir ein paar seiner Favoriten aus San Francisco verraten – von atemberaubenden Aussichtspunkten bis zu Cafés und Wanderungen! Also, los geht’s, Greg!

Wenn du mehrere kostenpflichtige Sehenswürdigkeiten besuchen möchtest, kann ein San Francisco Pass eine gute Möglichkeit sein, um Geld zu sparen!

Ganz kurz: Der Blog Posts wurde von Greg auf Englisch verfasst und danach von Lisa ins Deutsche übersetzt. Wir wollten unseren deutschen Lesern die guten Tipps nicht vorenthalten. Viel Spaß beim Lesen!

San Francisco Tipps

Egal, ob du einen Tag oder zwei Wochen in San Francisco verbringst – die Stadt hat einiges zu bieten. Diese Metropolregion ist voller interessanter Sehenswürdigkeiten, verschiedener Kulturen und Erfahrungen, die die Atmosphäre schaffen, die wir heute kennen und lieben. Das Schöne an einer Stadt wie San Francisco ist, dass es immer etwas Neues zu entdecken gibt! Lass dich also nicht davon abhalten, neue Dinge auszuprobieren und deine eigenen Erfahrungen zu kreieren.

Weiße Gebäude in San Francisco mit kurviger Lombard Street im Vordergrund
Lombard Street macht das tägliche Pendeln sehr kurvenreich… // Foto: Greg D.

Das Erkunden einer Stadt wird immer seine Herausforderungen haben – wie zum Beispiel das Vermeiden von Touristenfallen, aber trotzdem das Gefühl haben die Wahrzeichen gesehen zu haben, die eine Stadt definieren.

Im Folgenden findest du meine 5 liebsten Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten in San Francisco. Diese Liste ändert sich ständig und gibt dir einen kleinen Einblick in die vielen Dinge, die diese Stadt zu bieten hat!

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Bewege dich mit der Golden Gate Bridge

Golden Gate Bridge mit blauem Wasser und blauem Himmel San Francisco Tipps
Die einzig wahre Golden Gate Bridge. // Foto: Greg D.

Die Golden Gate Bridge ist bei weitem eine der kultigsten Brücken in Kalifornien – vielleicht sogar den USA – und ist einen Besuch wert! Die 746 Fuß (ca. 227 m) hohe Brücke ist seit 1937 für die Öffentlichkeit zugänglich und überspannt 4.200 Fuß (ca. 1280 m). Stelle sicher, dass du bequeme Schuhe trägst oder steige auf ein Fahrrad, um die Brücke zu überqueren. Hin und zurück sind es etwa 1,5 Meilen (ca. 2,5 km).

Wenn du dich wirklich gut fühlst, kannst du den Pfad entlang der Bucht gehen, bevor du die Brücke überquerst. Das ist der San Francisco Bay Trail und er ist wunderschön. Vor ein paar Jahren habe ich an einem Rennen namens Bridge to Bridge teilgenommen, das hauptsächlich auf diesem Trail stattfindet. Ich schreibe es den schönen Aussichten zu, mich ohne Training durch dieses Rennen gebracht zu haben.

Dieser Trail erstreckt sich über 500 Meilen und umfasst 9 Bay Area Counties und 47 Städte. Du kannst an verschiedenen Stellen auf den Trail stoßen. Ich würde ein Fahrrad oder ein Skateboard empfehlen, damit du größere Strecken in kürzerer Zeit zurücklegen kannst.

Golden Gate Bridge mit verrosteter Kette im Vordergrund San Francisco Tipps
Die Brücke vom San Francisco Bay Trail. // Foto: Greg D.

Es macht Spaß, die Brücke zu überqueren, egal ob es ein klarer Tag ist oder die Spitze der Brücke in „Karl dem Nebel“ verschwindet. Ja, der Nebel in San Francisco heißt Karl. Schau dir seinen Twitter-Account an, wenn du mir nicht glaubst. Manche sagen, dass dies eine Anspielung auf Tim Burtons Film „Big Fish“ ist. So oder so, es ist eine lustige Sache.

Die Überquerung von San Francisco zu den Marin Headlands führt dich zu einer meiner Lieblingsansichten der Brücke und meiner nächsten Lieblingsbeschäftigung in der Stadt. Lies weiter unten weiter für mehr Details!

Besuche Battery Spencer

Golden Gate Brücke mit dichtem Nebel und blauem Wasser San Francisco Insidertipps
Die Golden Gate Bridge von der Battery aus – mit „Karl dem Nebel“ // Foto: Greg D.

Diese im Ruhestand befindliche Militärbatterie wurde ursprünglich 1897 gebaut und ist nach Generalmajor Joseph Spencer benannt. Zu einem bestimmten Zeitpunkt beherbergte sie drei M1888 Kanonen, die zum Schutz der Bucht verwendet wurden. Von San Francisco kommend nimmst du die Ausfahrt 442 Alexander Avenue und biegst links ab, dann biegst du rechts ab in die Conzelman Road, wo es leider nur begrenzt Parkplätze gibt.

Das Erkunden der Batterie ist cool, aber ich lasse es normalerweise aus und gehe direkt zum Klippenrand, wo man je nach Wetterlage einen atemberaubenden Blick auf die Golden Gate Bridge und Alcatraz hat. So oder so ist es eine großartige Erfahrung.

Abhängig davon, ob du für Sonnenaufgang, Sonnenuntergang oder irgendwann dazwischen gehst, kannst du ein Bier oder einen Kaffee mitnehmen und die Aussicht genießen. Ich persönlich gehe gerne zum Sonnenuntergang hin und beobachte, wie die Lichter der Stadt erwachen, während ich mit guten Freunden ein Bier trinke. Eine Decke oder kleine Stühle sind nie eine schlechte Idee, wenn du planst ein bisschen länger zu bleiben.

Genieße die beste Aussicht auf San Francisco: Coit Tower und Russian Hill

Weißer Coit Tower auf Hügel mit blauem Himmel San Francisco Kalifornien USA
Coit Tower steht stolz auf dem Telegraph Hill // Foto: Greg D.

Durch all die Reisen, die ich gemacht habe, sind Aussichtspunkte einer Stadt oft meine liebsten und unvergesslichsten Erlebnisse. Sie sind oft kostenlos und es ist eine gute Möglichkeit, einen Schritt zurückzutreten und die Stadt von außen zu betrachten. Ich habe zwei Lieblingsaussichtspunkte in San Francisco. Der erste ist Coit Tower.

Coit Tower wurde im Jahr 1933 erbaut und ist auch als Coit Memorial Tower bekannt – in Erinnerung an die Feuerwehrleute, die bei einigen der größten Brände San Franciscos ums Leben kamen. Er wurde mit dem Geld von Lillie Hitchcock Coit gebaut, die die Feuerwehr sehr bewunderte.

Der Turm liegt am Telegraph Hill, was bedeutet, dass du den besten 360-Grad-Blick auf die Stadt bekommst. Einen Parkplatz zu finden kann etwas schwierig sein – je nachdem zu welcher Zeit du dort bist – aber ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!

Alcatraz Insel in Hintergrund mit San Francisco Straßen im Vordergrund
Das berüchtigte Alcatraz Gefängnis in der Bucht. // Foto: Greg D.

Die andere Aussicht, die ich liebe, stammt vom Russian Hill, welcher seinen Namen von russischen Matrosen hat, die dort oben begraben sind. Inmitten der wenigen Geschäftsgebäude und vielen Wohnhäuser gibt es tolle Ausblicke auf Alcatraz und das Finanzviertel.

Mein Lieblingsplatz ist an der Kreuzung von Vallejo und Jones Street. Es liegt an der Spitze einiger der steilsten Hügel, die man in der Stadt erklimmen kann. Also bereite dich entweder auf den Aufstieg vor oder fahre mit der Powell-Hyde-Seilbahn die steilen Abschnitte hinauf und laufe hinüber.

Hohe Gebäude Finanzdistrikt San Francisco bei Sonnenuntergang
Die „goldene Stunde“ über dem Finanzdistrikt von San Francisco. // Foto: Greg D.

Der Sonnenuntergang ist meine Lieblingszeit, um das goldene Licht in der Stadt einzufangen. Gehe zum Allegro Romano, einem kleinen italienischen Restaurant an der Ecke von Jones und Broadway Street, nachdem du die schöne Aussicht genossen hast.

Noch mehr Sonnenuntergängen gefällig? Hier sind 7 unserer besten Sonnenuntergänge in Europa 

Erkunde den Mission-District

Von den vielen Bezirken in San Francisco ist der Mission-District definitiv mein Favorit. Im Laufe der Jahre ist dieser Bezirk sehr populär geworden und das aus gutem Grund. Ursprünglich war es ein Zuhause für Arbeiter lateinamerikanischer Familien – mittlerweile ist dieses Kulturviertel voller guter Bars und großartiger Restaurants. Viele sagen auch, dass die heutige Burrito-Kultur in Kalifornien hier ihren Ursprung hat.

Was viele als „grungy“ bezeichnen würden, würde ich Charakter nennen und im Mission-District gibt es viel davon. Schau bei Ritual, Sightglass oder Four Barrel Coffee vorbei, um dein Koffein (oder Tee) für den Tag zu erhalten. An einer Vielfalt von gutem Kaffee mangelt es im Mission-District sicher nicht. Ich trinke oft ein paar Latte über den Tag verteilt.

Der Dolores Park ist während der wenigen sonnigen Tage in San Francisco ein großartiger Ort für eine Pause. Gönne dir ein paar Drinks mit Freunden oder schau einfach vorbei und lerne dort neue Freunde kennen. Der Dolores Park hat sich an den Wochenenden zum Hotspot entwickelt. Wenn du also eine gute Zeit haben möchtest, ist dies der richtige Ort für dich!

Restaurants im Mission-District

Egal, ob du Lust auf Italienisch, Chinesisch oder eines der unzähligen Taquerias hast, hier ist für jeden etwas dabei. Für Italienisch, empfehle ich auf jeden Fall  Flour and Water! Es befindet sich in der Harrison Street, direkt im Zentrum des Mission-Districts. Wenn du nach neapolitanischer Pizza, guter Pasta oder traditioneller italienischer Küche suchst, ist das der richtige Ort für dich!

Für interessante chinesische Gerichte, solltest du Mission Chinese ausprobieren. Viele beschreiben diesen Ort als Hipster, aber ich bevorzuge einzigartig. Sie servieren hier alltägliches chinesisches Essen, das völlig neu und doch seltsam vertraut ist.

Wenn es um gutes mexikanisches Essen geht, sind die Möglichkeiten endlos und du kannst mit einer der Taquerias, die du zuerst findest, nichts falsch machen. Mein Favorit ist La Taqueria, das viele für den besten Burrito in San Francisco prämieren. Dieser Ort ist nimmt nur Bargeld, also sei darauf vorbereitet.

Schlendere durch Chinatown

Chinatown San Francisco Tor mit Menschenmenge und Auto
Das Dragon Gate heißt dich in Chinatown willkommen. // Foto: Greg D.

Einer der kultigsten Orte in San Francisco ist Chinatown – voll mit überfüllten Geschäften, coolen Märkten und Heimat vieler Generationen von Einwanderern, die dazu beigetragen haben, dass die Stadt zu dem wurde, was sie heute ist.

Chinatown ist eines der Gebiete mit dem niedrigsten Einkommen in San Francisco und wird hauptsächlich von alten und neuen chinesischen Einwanderern bevölkert. Egal, ob du durch die Straßen wandern oder einfach nur die Menschen beobachten möchtest, Chinatown ist einen Besuch wert.

Sieh dir die Gruppen an, die auf dem Portsmouth Square chinesisches Schach spielen oder wandere in die vielen kleinen Läden, die alles verkaufen – von kleinen Schmuckstücken bis hin zu Fischsorten, die du noch nie gesehen hast. Dieses dicht besiedelte Gebiet ist voller einzigartiger Erfahrungen.

Wenn du nach gutem Dim Sum suchst, bist du hier genau richtig. Du kannst entweder zu  Good Mong Kok Bakery oder China Live gehen, um authentische Dim Sum für einen guten Preis zu essen. Teehäuser sind auch ein beliebtes Ziel in Chinatown. Diese Orte sind eine unterhaltsame Art, einen Einblick in die chinesische Kultur zu bekommen. Chinatown ist voll von ihnen und du kannst eigentlich nichts falsch machen, wenn du einfach in eines hineingehst.

Vergiss nicht dir das legendäre Drachentor anzuschauen, das an der Kreuzung von Grant und Bush Street liegt. Grant ist eine der ältesten Straßen in San Francisco und erstreckt sich fast über die gesamte Länge der Stadt. Es gibt Diskussionen, ob es tatsächlich die älteste Straße ist oder nicht – auf jeden Fall ist sie alt.

Bonus! Mache Yoga in der Grace Cathedral

Dies ist ein Spaß, der sich lohnt, wen du Yoga magst oder einfach nur nach einer spirituellen Erfahrung suchst. Die Grace Cathedral, die du sowieso besuchen solltest, veranstaltet dienstags Yoga. Ihr Ziel ist es, Menschen geistig zu begegnen, wo immer sie sind. Menschen jeden Alters und Glaubens können daran teilnehmen. Meditieren inmitten des wunderschönen Labyrinthbodens und der hohen Gewölbedecke ist wahrhaft ein „anmutiges“ Erlebnis. Die Veranstaltung ist kostenlos, aber sie schlagen eine Spende von 10 $ vor.

Und hier hast du es –  Sehenswürdigkeiten Tipps, viele gute Empfehlungen für Restaurants in San Francisco und einen Bonus-Tipp. Jetzt steht deiner San Francisco Erkundung nichts mehr im Wege, oder? Was denkst du? Lass uns wissen, ob du einen der genannten Tipps ausprobiert hast – wir würden gerne von deiner Erfahrung hören.

Nochmal ein großes Dankeschön an Greg für sein Wissen! Du kannst seinen Abenteuern auf der ganzen Welt auf Instagram unter @greg_always folgen. Das einzige Problem mit diesem Post ist jetzt, dass wir WIRKLICH nochmal nach San Francisco wollen…aber wir leben momentan in Europa. 

Wie immer, fröhliches Watscheln!
-L&E

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    Insider Tipps für deinen San Francisco Urlaub

    Autor

    Lisa ist eine deutsche Autorin, die Wirtschaft, Sprachen & Kultur studiert sowie mehr als 20 europäische Länder bereist hat. Sie verbrachte während der Schulzeit ein Jahr in den USA, studierte in Kopenhagen, Dänemark sowie Bilbao, Spanien und machte ein Praktikum in Edinburgh, Schottland. Nach einem längeren Aufenthalt in Kanada dank eines Working Holiday Visums befindet sie sich nun wieder in Europa.

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